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Tag der offenen Tür in der Realschule 2012

Tag-der-offenen-Tuer_wnRenovierte Räume sind „cool“

Die vor anderthalb Jahren begonnenen Umbauarbeiten an der Realschule sind zwar noch in vollem Gange. Doch das, was schon fertig ist, kommt offenbar gut an. Beim Tag der offenen Tür am Samstagvormittag gab es reichlich Lob von Viertklässlern und deren Eltern, die das frisch renovierte Gebäude genau unter die Lupe nahmen.

Die vor anderthalb Jahren begonnenen Umbauarbeiten an der Realschule sind zwar noch in vollem Gange. Doch das, was schon fertig ist, kommt offenbar gut an. Beim Tag der offenen Tür am Samstagvormittag gab es reichlich Lob von Viertklässlern und deren Eltern, die das frisch renovierte Gebäude genau unter die Lupe nahmen.

Nach der Eröffnung und zwei mit viel Applaus gewürdigten Darbietungen der Big Band der Realschule herrschte großer Andrang auf den Fluren. In kleinen Gruppen absolvierten die Viertklässler einen halbstündigen Schnupperunterricht, den die Eltern mitverfolgen durften. Bei einem anschließenden Rundgang lernten die Besucher das rundum sanierte Gebäude kennen.

Die Renovierungsarbeiten befinden sich nach Angaben der Schule im Endspurt. ,,Optimistische Kollegen gehen von Ostern aus”, sagte Lehrer Volker Lünnemann. Schulleiter Ralf Kutschwalski hoffte ebenfalls, dass die Handwerker Ostern wieder abziehen können; eine Verlängerung schloss er dennoch nicht aus. Bis zum neuen Schuljahr werde aber alles fertig sein, versprach er den Grundschülern.

Alle Unterrichtsräume haben nun Beamer und einen Internetzugang. Die neuen Klassentüren sind nur von innen zu öffnen und mit einem Türspion ausgestattet. Sie wurden den neuesten Sicherheitsregeln entsprechend für den Fall eines Amoklauf entworfen.

Auch wenn die Bauarbeiten noch in vollem Gange sind, fielen die beendeten Arbeiten vielen Gästen positiv auf. Hell und freundlich mit farbigen Akzenten wirke die Schule wie generalüberholt. ,,Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht”, sagte Lucie Niggl. Zusammen mit ihrem Ehemann und Tochter Nele nutze sie den Tag der offenen Tür, um einen Einblick in den Schulalltag zu bekommen. Auch die neunjährige Nele war von der Realschule angetan. Besonders freue sie sich auf den Englisch-Unterricht, erzählte sie.

Neles Vater ist ehemaliger Schüler der Realschule. Anfang der 80er Jahre hatte er dort die Schulbank gedrückt. Es habe sich eine Menge verändert, stellte Bernd Niggl fest. Die Neugestaltung aber sei sehr gelungen. ,,Jetzt kommen auch wieder schöne Erinnerungen an die Schulzeit auf”, erzählte Niggl.

Das Westerkappelner Ehepaar hält die Realschule für eine gute Wahl für Tochter Nele. Zur neuen Gesamtschule in Ibbenbüren, die in diesem Sommer ihren Betrieb aufnimmt, wollen sie ihr Kind nicht schicken. ,,Das wäre ja eine halbe Weltreise”, sagte Mutter Lucie.

Auch Stefan Hackmann hat sich zusammen mit seiner Familie gegen die Gesamtschule entschieden. Seine älteste Tochter besuche die Realschule. Und sie finde die Verschönerungsmaßnahmen an ihrer Schule ,,richtig cool”, erzählte Hackmann. ,,Das Geld ist auf jeden Fall sinnvoll angelegt worden.“

Yvonne Rumsey besuchte zusammen mit ihrer Tochter eine Schnupperstunde Biologie. ,,Das war schon sehr interessant.” Ihre ältere Tochter ist Schülerin der Realschule. Ihr gefalle das Schulleben sehr gut. Auch wenn sie bereits ihre Hausaufgaben erledigt habe, bleibe sie oftmals den Nachmittag dort. Nun möchte auch die jüngere Tochter ab Sommer zur Realschule gehen.

Westfälische Nachrichten vom 19. 02. 2012 - Foto: Silke Bork