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Schulentlassung 2011

Entlassung2011Reif für neue Wege

Am vergangenen Samstag hieß es Abschiednehmen - im positiven Sinne. 73 Schülerinnen und Schüler, 28 von ihnen mit der Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe, aus den zehnten Klassen der Realschule Westerkappeln wurden aus dem Schulalltag entlassen und gehen nun neue Wege. Nachdem in der evangelischen Stadtkirche um 10 Uhr ein, laut Rektor Ralf Kutschwalski, sehr engagiert vorbereiteter ökumenischer Gottesdienst gefeiert wurde, fand in der Aula der Realschule die Entlassfeier und Zeugnisausgabe statt.

„Dies ist eine Abschlussfeier in einem besonderen Jahr und besonderer Umgebung“, begrüßte Rektor Kutschwalski die Schüler, Eltern, Lehrer und Ehrengäste und spielte damit auf den Umbau an, in dem sich die Schule befindet. Der Westerkappelner Bürgermeister Ullrich Hockenbrink überbrachte den nun abgehenden Schülerinnen und Schülern die herzliche Glückwünsche der Schulträgerschaft Westerkappeln und Lotte und appellierte an die jungen Erwachsenen, mit viel Neugierde in ihr weiteres Leben zu gehen.

Schülersprecherin Jascha Reichelt bedankte sich für die „schönen aber anstrengenden sechs Jahre“. Die drei Klassen seien in dieser Zeit zu einer Einheit geworden und hätten sich durch die Unterstützung der Eltern und der Lehrer soweit entwickelt, nun eigenständig in verschiedene Richtungen zu gehen. Als Dank gab es für die Klassenlehrer Jutta Lux, Sandra Siebrecht und Joachim Kuchenbecker sowie Schulleiter Ralf Kutschwalski jeweils ein kleines Blumengesteck. Zwischen den einzelnen Ansprachen sorgten die Schulband mit Stücken wie „I´m a believer“ oder „Satisfaction“ oder die Blechbläser mit einer Melodie aus Bruno Mars „Grenade“ für Abwechslung.
Auch die Schulpflegschaft, vertreten durch Michael Klein, richtete einige Worte an die Abgänger. Als Thema hatte sich Klein das menschliche Gehirn ausgesucht, da dieses für den Abschluss unabdingbar sei. Das Gehirn sei mit der Schulzeit gereift und so gehe es mit dem nun reifen Gehirn weiter in die Zukunft.
Auch die Tochter des Pflegschaftsvorsitzenden Carsten Hartmann verlässt die Schule, sodass er die Schulpflegschaft verlässt und von Kutschwaslki einen Blumenstrauß zum Abschied bekam.
Als nächste Einlage spielte der Zehntklässler Reinhard Meiners auf dem Klavier ein Stück aus dem Film „Fluch der Karibik“ und machte damit der Schule sein eigenes Abschiedsgeschenk.

Nun war Rektor Ralf Kutschwalski an der Reihe. „Ihr seid zu großen Vorbildern für eure jüngeren Mitschüler geworden“, lobte er das soziale Engagement der Schüler in Streitschlichterbereich, als Klassenparten oder im Pausensport.
Vor sechs Jahren hätten die Schüler das Labyrinth der Schule betreten. In dieser Zeit haben sie viel zusammen erlebt und nun den Ausgang gefunden. Freundschaften und der Beistand durch die Familie seien ein sicherer und wichtiger Faden für den weiteren Lebensweg betonte er.

Die drei Klassenlehrer überreichten ihren scheidenden Schützlingen ihre Abschlusszeugnisse und nach einer atemberaubenden Gesangseinlage der Fünftklässlerin Jennifer Romme wurde beim Sektempfang und später bei der Abschlussfeier das Ende der Realschulzeit noch einmal richtig gefeiert.

Westfälische Nachrichten vom 18. 07. 2011 - Fotos: Annelen Steer

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Pflanzaktion der Streitschlichter

Baum_StreitschlichterZeichen für wachsendes Engagement

Sie werden in wenigen Tagen der Realschule zumindest als Schüler für immer den Rücken kehren. Doch ihr Abschiedsgeschenk wird bei guter Pflege noch für sehr lange Zeit der Schule treu bleiben. 15 Schüler der Abgangsklassen haben sich als Streitschlichter im Schulalltag für eine friedliche Lösung bei Konflikten eingesetzt.
Die Jugendlichen seien mit ihrer Aufgabe gewachsen, freut sich Jutta Franke, Leiterin der Streitschlichter. „Sie sind ein Vorbild für die anderen Schüler geworden”, freut sich die Lehrerin. Um diesen Prozess zu symbolisieren, haben die Streitschlichter eine Pflanzaktion als ihr letztes Schulprojekt ausgewählt.

„Wir haben uns überlegt, einen Baum als Zeichen des wachsenden Engagements zu pflanzen“, erläutert Manuel Strecke. Ihre Wahl fiel auf eine rund zweieinhalb Meter hohe Japanische Zierkirsche. Der kleine Baum hat am Montagnachmittag einen Ehrenplatz im Schulgarten bekommen.
Die Jugendlichen betonen, dass ihnen die Rolle des Mediators Spaß gemacht habe. Das Streitschlichterbüro sei eigentlich täglich aufgesucht worden, erläutern sie. Ihr Resümee: In den meisten Fällen sei schnell eine Lösung gefunden worden.

Sie waren auch als Paten für die Fünftklässer im Einsatz, um ihnen den Einstieg an der neuen Schule zu erleichtern. Die Streitschlichter seien eine große Unterstützung gewesen, betont Jutta Franke. Im Laufe der Zeit hätten viele Auseinandersetzungen im Vorfeld - ohne Einschalten der Lehrer - aus der Welt geschafft werden können, bestätigt auch Schulleiter Ralf Kutschwalski.

Engagement haben sie auch beim Auftreiben der Kosten für die Pflanzaktion bewiesen. Als sie beim Besuch einer Gärtnerei feststellten, dass ein Baum in der gewünschten Größe um die 100 Euro kostet, mussten sich die Schüler nach einer „Geldquelle” umsehen. ,,Ich war zuerst erschrocken, als sie mir von ihrem ,Banküberfall´ erzählten”, sagt Kutschwalski schmunzelnd. Erleichtert habe er dann von ihnen erfahren, dass sie die Volksbank Westerkappeln als Sponsor gewinnen konnten. „,Wir haben spontan mitgemacht“, betont Bankvorstand Jörg Wehmeier. Er lobte das selbstständige Handeln der Schüler.
Ein wenig wehmütig sehen einige der Streitschlichter dem letzten Schultag entgegen. Einerseits erleichtert, die stressigen Wochen hinter sich und den Abschluss „in der Tasche“ zu haben, andererseits falle der Abschied von den Mitschülern nicht leicht, räumt eine Streitschlichterin ein.
Doch in dieser Woche steht bei den Abgangsklassen ganz klar der Spaß im Vordergrund. Anlässlich ihrer Motto-Woche steht jeden Tag ein neues Outfit an. Am Montag erschienen die Schüler in Schlafanzügen. Da durften dann auch die Hasenpuschen und der Schmuseteddy nicht fehlen.


Westfälische Nachrichten vom 05. 07. 2011 - Fotos: Silke Bork

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Zukunftswerkstatt „Junge VHS“

Junge_VHSStudenten treffen Realschüler

Uni goes Praxis - Was willst Du? - Zukunftswerkstatt „Junge VHS“! Drei Gesprächspartner, drei Ergebnisse, viele Ideen und bald ein Programm. So lassen sich kurz und knapp die freiwilligen Unterrichtsnachmittage beschreiben, die an zwei Montagen den Realschülern von jungen Studierenden der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) präsentiert wurden.
Auf der einen Seite waren laut Mitteilung die Streitschlichter der Jahrgangsstufe 10 sowie die Nachwuchsschlichter der Klassen 8 und 9 zusammengekommen, weil sie davon überzeugt waren, dass sich diese Zeitinvestition lohnt. Versprochen wurde ein didaktisch einmal ganz anderer Unterricht, der darüber hinaus nicht von Lehrerinnen und Lehrern der Schule, sondern von Studierenden der WWU geleitet wurde. Auf der anderen Seite standen nun diese jungen Menschen aus dem Fachbereich der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung, die Praxisfelder benötigen, um Anregungen, Ideen und didaktische Umsetzungspraxis zu erproben. Die Volkshochschule hatte diese Seiten zusammengeführt, denn auch sie sei daran interessiert, auch junge Menschen des ländlichen Raumes anzusprechen, um ein bedarfsorientiertes Angebot zu konzeptionieren, berichtet Angelika Weide, Fachbereichsleiterin Familienbildung.

Bei Realschulrektor Ralf Kutschwalski und den beiden Pädagoginnen Jutta Franke und Ulrike Buschmann sei die VHS auf offene und interessierte Ohren gestoßen, so dass an zwei Nachmittagen eine innovative Bedarfsermittlung habe erfolgen können. Daraus entstand ein „ Drehbuch“ zur Zukunftswerkstatt „Junge VHS“.
„Wir können von einem dreifachen Gewinn sprechen“, erklärte Angelika Weide, die in jüngster Vergangenheit die Universität Münster, genauer ein Seminar für Didaktik und Methodik aufsuchte, um dort Studentinnen zu motivieren, Erwachsenenbildung und außerschulische Jugendbildung in der Praxis zu erproben und Bedarfe zu ermitteln.
„Uns von der VHS ist wichtig zu prüfen, ob junge Menschen überhaupt Interesse an außerschulischer Bildung haben, ob sie zu bestimmten Schwerpunkten neigen oder es tatsächlich ein Stadt- Landgefälle gibt“, erläuterte Weide.

Eine weitere Einheit konzentrierte sich auf die „moderne“ Ansprache. Wie sollte für diese Zielgruppe die Angebotswerbung aussehen ? Sind tatsächlich die neuen Medien erforderlich ? Die jungen Menschen hätten sich sehr geehrt gefühlt, dass sich jemand „für uns auf dem Land überhaupt interessiert“, habe das Fazit der Schülerinnen und Schüler gelautet. Und so sei ein Ideenreichtum auf die Flipcharts „gesprudelt“, der für weitere Planungen absolut hilfreich sein werde, berichtete Weide.
So fehlt es nach Meinung der Schüler an Theater- und Chorangeboten, die nach moderner Musik ausgerichtet sind. Ferner sollte ein Bewerbungstraining vor laufender Kamera angedacht werden und es fehlen Kurse, die helfen die ersten Schritte aus dem „Hotel Mama“ in die eigene Hauswirtschaft leichter und sicherer zu machen.

Dass dann ein Kochkursus, der die Süßigkeitenproduktion ebenfalls berücksichtigt, etwas schwierig zu konzeptionieren sei, entmutigte die Studentinnen Jana Dau und Theresa Rothe keineswegs. „Im Herbst soll das eine oder andere im VHS-Haus Westerkappeln angeboten“, versicherte Angelika Weide, die sich schon jetzt freut, viele weitere junge Menschen dort begrüßen zu dürfen.

Westfälische Nachrichten vom 10. 04. 2011 - Fotos: VHS

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Tontechnik-Workshop

TontechnikAufpoliert am Mischpult

Wir haben unglaublich viel Stoff vor uns“, macht Walter Hauschild den Jugendlichen direkt zu Beginn nachdrücklich klar. Grund genug für den Dozenten, der seit Jahren in der Realschule Workshops für Tontechnik anbietet, sofort zu starten und ein hohes Tempo vorzulegen. Schließlich sollen die Zehntklässler am Abend nach fünf Stunden intensiver Arbeit einen radiotauglichen Mix präsentieren.
Doch bevor sie mit Mikrofonen, Kopfhörern, Mischpult und Verstärkern hantieren können, steht die Einrichtung des Arbeitsplatzes auf der Tagesordnung. Große schwarze Kiste, Mischpult, kleine blaue Kiste - eigentlich ganz einfach, wenn man weiß, wie es geht. „Das Musikstück steckt in der schwarzen Kiste, dem Rack“, erklärt Hauschild den Schülern. Die Verkabelung der Geräte sei eines der letzten Abenteuer, sagt er und zeigt auf die blaue Kiste, in denen die Kabel stecken.

Während die Jugendlichen alles miteinander verbinden, weist der Workshopleiter sie in die Theorie der Tontechnik ein, erläutert die Schieber und Regler des Mischpultes sowie das schwierige Verhältnis, das Musiker und Tontechniker oft haben. Umso wichtiger sei es, dass alle vernünftig, aber deutlich miteinander redeten, betont er und führt das auch gleich beim Soundcheck vor. Nicht leise vor sich hinbrummeln solle der Techniker, wenn er sein OK gibt, sondern dem Musiker klar sagen, was er von dessen Sound hält. Kommunikation sei im Studio genauso wichtig wie im ganzen Leben, ist er überzeugt.

„Je besser die Musiker spielen, desto besser klingt es“, weiß der erfahrene Dozent und räumt gleich mit dem Vorurteil auf, dass Tontechniker alles retten können. „Scheiße kann man nicht polieren“, lautet Hauschilds deftige Begründung dafür, dass die Technik kein Allheilmittel sei.

Die Schüler verfolgen seine Ausführungen gespannt, sind aber sichtlich ungeduldig, wann es endlich mit der Praxis losgeht. In vier Gruppen sitzen sie zusammen und sollen ihren Mix zusammenfügen. Techno, Blues-Rock, Soul und eine Ballade warten darauf, zu einem individuellen Musikstück zu werden. „Hohe Sprachverständlichkeit ist ganz wichtig“, macht Hauschild deutlich, dass die Schüler nicht nur als Musiker und Techniker denken, sondern sich nach dem Motto „Was ankommt, ist wichtig“ auch in das Publikum versetzen sollen, das das Ganze hört. Eine virtuelle Band mit Gitarre, Bass, Keyboard und vielen Instrumenten mehr, Effekte, Lautstärke, Regler ohne Ende - die Auswahl am Mischpult ist groß und die Einweisung in die Bedienung unerlässlich.

So erfahren die Jugendlichen, dass nur hochwertige Pulte eine Mute-Taste haben. Ein solcher Stummschalter erleichtere die Arbeit des Tontechnikers enorm, könne er doch einzelne Mikros ausschalten und müsse die Lautstärkeregler nicht verändern, weiß Hauschild aus eigener Erfahrung.
Insgesamt 40 Schüler der Realschule machten am Dienstag und Mittwoch Erfahrungen in der Welt der Tontechnik. „Mit der Teilnahme am Workshop erweitern die Jugendlichen ihren Horizont“, stellt Workshopleiter Hauschild zufrieden fest.

Westfälische Nachrichten vom 01. 03. 2011 - Fotos: Dietrich Ellerich

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Betriebspraktikum 2011

Praktikum_2011Gutes Zeugnis in der Arbeitswelt

Zwei Wochen lang haben die Schüler der Jahrgangsstufe 9 der Realschule Westerkappeln der Schulbank den Rücken gekehrt und einen Abstecher ins Berufsleben gemacht. Mit Erfolg: Lea Kallage, Niklas Lühking und Marco Lutterbeck hat ihr Schulpraktikum "Spaß gemacht". Übereinstimmend ist auch ihre Meinung über Sinn und Zweck eines Praktikums. Dies sei "wirklich hilfreich". Zwei Wochen Praktikum seien bereits ausreichend, um einen Einblick in den Berufsalltag zu gewinnen, finden die drei Jugendlichen. Die Schüler hatten sich selbst um einen Praktikumsplatz bewerben müssen.

Niklas Lühking hat sein Schulpraktikum bei der Firma Oberschmidt im Gartenkamp absolviert. Das Unternehmen ist in der Metallverarbeitung tätig. Angelernt wurde Niklas von Werkstattleiter Jürgen Munsberg. Er habe selbst als Lehrling in dem Unternehmen angefangen, erzählt Munsberg. "Als erster Auszubildender", fügt er mit einem Schmunzeln hinzu. Doch Niklas ist nicht nur im Betrieb tätig gewesen. Auch im Büro war der Praktikant gefragt. Dank seiner guten PC-Kenntnisse konnte ihn Jörg Engelmann auch für die Arbeit am Bildschirm einsetzen. "Ich erkläre es ihm und nach fünf Minuten kann er es alleine", lobt Engelmann. Der Mitarbeiter des Unternehmens findet es wichtig, Praktikanten aufzunehmen. Die Jugend müsse "gefordert und gefördert werden", findet er. Gut ausgebildete Nachwuchskräfte seien immens wichtig für einen Betrieb. Niklas Fazit nach zwei Wochen: Die Berufsrichtung stimmt, er möchte gerne im technischen Bereich tätig sein.

Auch Marco Lutterbeck hat mit seiner Wahl genau richtig gelegen. Der 15-Jährige hat sein Praktikum im Anne Frank Kindergarten gemacht. Die Arbeit mit den Kindern habe ihm "sehr viel Spaß gemacht" und darin bestärkt, nach der Schule in diesem Bereich tätig zu sein.
Der oft gehörten Kritik, Praktikanten bedeuten nur zusätzliche Arbeit, kann Gruppenleiterin Heidrun Schildkamp-Meyer nicht zustimmen. "Vor allem, wenn es so gut klappt wie mit dem Marco, bedeutet es sogar eine Arbeitsentlastung", freut sie sich. Denn der Schüler habe sich auf Anhieb sehr gut integriert in den Arbeitsalltag und ihr Aufgaben abnehmen können. Auch Kindergartenleiterin Heike Bulk findet, dass ein Praktikum eine sinnvolle Sache für die Schüler ist. So habe sie im Bekanntenkreis erfahren, dass eine Praktikantin letztlich feststellen musste, das der vermeintliche Traumberuf Pferdewirtin wenig mit der "Immenhof-Idylle" gemein hat.

Am Donnerstag war sie noch in Düsseldorf: Die 14-Jährige Lea Kallage hat zwei abwechslungsreiche Wochen hinter sich. Sie hat ihr Praktikum bei dem Raumausstattungs-Unternehmen Schüro in der Kirchstraße gemacht. In Düsseldorf hatte das Unternehmen eine Apotheke aufgesucht, die einen Wasserschaden erlitten hatte. "Das war schon interessant, das alles mal zu sehen", erzählt Lea. Sie habe gerne zugehört bei den Beratungsgesprächen mit den Kunden.
Es habe sie beeindruckt, wie präzise die Raumausstatter die Wünsche der Kundschaft haben formulieren und später umsetzen können. Beruflich festgelegt habe sie sich noch nicht, aber als Designerin zu arbeiten, könne sie sich gut vorstellen. Inhaberin Rita Schüro hat gerne Lea zusammengearbeitet. Das sei nicht bei allen Praktikanten immer der Fall, räumt sie ein. Die Unternehmerin weiß aus Erfahrung, dass sich die Berufswünsche der Bewerber nicht immer mit der Realität decken. Daher sei ein Praktikum unerlässlich, um herauszufinden, ob der angestrebte Beruf den Vorstellungen entspricht, findet sie. Ein Praktikum sei eine gute Möglichkeit, einen Einblick in vielfältige Aufgabenbereiche zu bekommen. Auch das Unternehmen profitiere davon, betont sie und nennt ein konkretes Beispiel: Der Schüler, der im vergangenen Jahr sein Praktikum bei Schüro gemacht hatte, beginnt in diesem Sommer dort seine Ausbildung.

Westfälische Nachrichten vom 01. 03. 2011 - Fotos: Silke Bork

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