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Ganztag an der Realschule Westerkappeln

Mensa

Nicht mal Leerlauf in den Pausen

Draußen steht schon eine ganze Armada von Bussen, drinnen warten die Schüler auf den erlösenden Gong zum Schulschluss. Nur die Kleinsten bleiben. Sie müssen nachsitzen, denn für die drei Klassen 5 der Realschule Westerkappeln gibt es seit Schuljahresbeginn verpflichtenden Ganztagsunterricht. „Wir im Kollegium sind alle erstaunt, wie gut der Start gelungen ist - trotz der baulichen Verhältnisse“, freut sich Schuleiter Ralf Kutsch­walski.

Dass nur die Fünftklässler länger in der Schule bleiben müssen, ist allerdings so nicht richtig. „Nachmittagsunterricht für die Älteren gibt es bei uns ja schon länger“, betont der Schulleiter. Die Jahrgangsstufen 9 und 10 haben dann ihre Wahlpflichtfächer wie zusätzlichen Sport oder Informatik belegt, für die Klassen 7 und 8 gibt es einmal wöchentlich Förderstunden.

Ältere Schüler sind jetzt auch Garant dafür, dass der Ganztagsunterricht für die Kleinen funktioniert. „Wir können die Pausen nicht allein durch Lehrkräfte füllen“, gibt Kutschwalski zu bedenken. Deshalb wurden freiwillige Pausenteams aus Schülern gebildet. Das Interesse der Jugendlichen sei überraschend groß. „Dadurch konnten wir reibungslos beginnen“, sagt der Rektor dankbar für das Engagement.

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Berufsnavigator an der Realschule

BerufsnavigatorProfil auf Knopfdruck

„Was hast du mir gegeben?“, fragt eine Schülerin ihre Sitznachbarin. Dabei hatte Testmoderator Martin Matzen den Schülern zuvor noch empfohlen, nicht auf die Bewertungen zu achten, die sich die Schüler der Realschule am Montag gegenseitig geben mussten. Anlass war der Berufsnavigator, ein computergestütztes Testverfahren um Schülern Anhaltspunkte aber auch konkrete Empfehlungen bei der Berufswahl zu geben.
„Bei dem Verfahren müsst ihr euch konzentrieren, umso aussagekräftiger wird nachher das Ergebnis“, sagte Matzen bei seiner Einführung des Tests. Etwa 40 Fragen galt es für die Schüler zu beantworten und das gleich vier Mal. Denn pro Durchgang wurde jeweils nur einer der vier Schüler einer vorher gebildeten Gruppe benotet. Dabei galt es auch sich selbst einzuschätzen - alles per Knopfdruck versteht sich.
Die Notenskala reichte dabei von 1 bis 7. Wobei die Eins für überragend, eine Fünf immerhin noch für durchschnittlich steht. „Das haben wir bewusst so gemacht, wir wollen heute sehen, was ihr drauf habt und uns um eure Stärken kümmern. Was ihr nicht könnt, das interessiert heute nicht so“, sagte Matzen zu den Schülern der 9 b. „Der Einsatz lohnt sich, denn ihr bekommt als Ergebnis ein richtiges Persönlichkeitsprofil“, betonte Matzen.
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Spendenaktion Haiti

Haiti1Alle haben an einem Strang für Haiti gezogen

Zertrümmerte Häuser, überall verletzte Menschen, dazwischen schreiende Kinder - das Erdbeben in Haiti Anfang Januar schockte die Welt. „Da müssen wir was tun“, war den Neunt- und Zehntklässler der Realschule Westerkappeln sofort klar. Zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ (AG) sammelten die Jugendlichen mit verschiedenen Aktionen Geld. Stolze 1777 Euro kamen bisher zusammen. Die Spende haben Laura Kreuz, Lea Möllenkamp, Nadine Pieper und Melissa Eichler am Mittwoch stellvertretend an Sabine Hafer und Ute Terhorst von der Arbeitsgruppe Unicef Osnabrück überreichten.

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Entlassungsfeier 2010

Klasse 10a„Nimm dein Leben in die Hand“

Sechs gemeinsame Jahre liegen hinter den 87 Entlassschülern der Realschule Westerkappeln. Sie haben zusammen binomische Formeln gebüffelt und englische Vokabeln gepaukt, sich sozial engagiert und ihre Vorlieben entdeckt. Am Samstag überreichte Schulleiter Ralf Kutschwalski den Zehntklässlern bei der offiziellen Entlassfeier in der Aula die Abschlusszeugnisse. „30 von euch erhalten die Qualifikation für das Gymnasium“, verkündete Kutschwalski stolz.

Schulleiter Ralf Kutschwalski„Nimm dein Leben in die Hand“ - was wie ein weiser Rat klingt, war das Motto der Absolventen. Das passte: „Dass Schule mehr als Unterricht ist, habt ihr eindrucksvoll bewiesen“, freute sich Kutschwalski. Ob als Streitschlichter, als Pausenhelfer oder beim Projekt gegen Ausgrenzung, die Jahrgangsstufe habe vielfach soziales Engagement gezeigt.

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Frankreich-Austausch

Frankreich_AustauschFußball verbindet in diesen Tagen

Westerkappeln/Lotte - Ohne Fußball ging es während der Workshops, in denen die französischen Gastschüler am Donnerstagvormittag gemeinsam mit ihren deutschen Gastgebern zusammenarbeiteten, natürlich nicht. So gestaltete die Gruppe, die sich mit dem Thema Fußballweltmeisterschaft beschäftigte, Plakate mit Informationen rund um den Sport, ohne den im Augenblick gar nichts läuft, seine Spieler und seine Fans. Diese unterscheiden sich in den beiden Ländern kaum, wie in Deutschland gibt es auch in Frankreich „public viewing“ und Fans, die gerne mal ein Bier trinken.

Auch die beiden Nationalhymnen hatten die acht Jugendlichen einstudiert, die sie während der Präsentation ihrer Workshop-Ergebnisse vielstimmig vorsangen.

Seit vielen Jahren gehört der Schüleraustausch mit der Partnerschule in Lys-lez-Lannoy in Nordfrankreich zum Schulprogramm der Realschule Westerkappeln. In den vergangenen Tagen war wieder einmal 18 junge Franzosen zwischen 14 und 16 Jahren zu Gast in Westerkappeln.
Viele Aktivitäten standen auf der Tagesordnung. So besuchten deutsche und französische Schüler gemeinsam den Osnabrücker Zoo und das Felix-Nussbaum-Haus, Es gab einen Empfang im Rathaus von Lotte, der Partnergemeinde von Lys-lez-Lannoy, sowie ein Grill- und am Donnerstagabend ein Abschiedsfest.