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Vorlesewettbewerb der Realschule

20071207wnJury hat keine leichte Wahl

Gute Leistungen beim Vorlesewettbewerb der Realschule

"Dennis, Ines Alina, Michel, Alessandra und Steffen sind aufgeregt. Doch sie sprechen gleichmäßig und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen - daran ändern auch ihre Mitschüler in der Aula der Realschule Westerkappeln nichts. Die sechs auf dem Podium sind die Finalisten beim schulinternen Lesewettbewerb.
Jeweils zwei Vertreter aus den drei sechsten Klassen haben es bis hierhin geschafft. Gestern galt es, vor den Ohren der Jury zu bestehen. Die Lehrerinnen Sabine Schildt, Agrita Hinz und Carola Schmidt aus dem Sekretariat wachen über jede Betonung und machen sich Notizen.
Zu den Juroren gehört auch Petra Wiendieck. Die Pädagogin hat den Wettbewerb maßgeblich mit vorbereitet.
Alina Hill begeistert Zuhörer und Jury gleichermaßen - sie gewinnt. 'Doch die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen', sagt Wiendieck. 'Alle haben gute Leistungen gebracht.'
In der ersten Runde lesen die Kinder aus ihren mitgebrachten Büchern vor. Harry Potter ist natürlich ebenso vertreten wie die 'Wilden Kerle'. Nach jeweils drei Minuten ertönt die Glocke; der nächste Kandidat ist an der Reihe.
Im Anschluss müssen alle Teilnehmer zeigen, wie gut sie einen unvorbereiteten Text vorlesen können.
Zur Siegerehrung lässt es sich Rektor Franz-Josef Schlie nicht nehmen, allen sechs Kandidaten für ihr Engagement zu danken. Jeder erhält eine Urkunde und ein Buch.
Enttäuscht sind die fünf 'zweiten Sieger' nicht, denn, da sind sich alle einig: 'Es hat richtig Spaß gemacht.' Alessandra ergänzt: 'Wir haben hier in der Aula ja schon mal die Klasse vertreten, das ist doch auch schon was.'
Und für Alina geht es in die nächste Runde. Im kommenden Jahr wird sie die Realschule beim kreisweiten Lesewettbewerb vertreten. Viel Glück!"

Westfälische Nachrichten vom 3. 11. 2007 - Foto: Karin C. Punghorst

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Realschule und Jugendbildungsstätte Tecklenburg kooperieren

20071114wtNeue Wege bei der Berufsorientierung

Realschule und Jugendbildungsstätte Tecklenburg kooperieren


"Die Realschule Westerkappeln reagiert auf die derzeit schwierige Lage auf dem Ausbildungsmarkt und beschreitet neue Wege mit dem Ziel, Jugendlichen eine sinnvolle Berufsorientierung und erfolgreiche Berufsfindung zu ermöglichen.
Wie die Schule mitteilte, nahmen zum ersten Mal Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 jetzt an dem neuen Projekt 'LEO-BEO' (Lebensorientierung - Berufsorientierung) teil.
Die Westerkappelner Realschule und die Jugendbildungsstâtte Tecklenburg entwickelten danach gemeinsam ein Orientierungsseminar, das mit Zuschüssen aus dem NRW-Arbeitsministerium und aus Mitteln der EU gefördert wird.
An drei Tagen lernten die Jugendlichen in der Jugendbildungsstâtte Tecklenburg das erste Modul von 'LEO-BED' kennen. Unterschiedliche Übungen wurden nach Angaben der Schule von erfahrenen Pädagogen und Psychologen angeleitet.
Dabei sei es datum gegangen herauszufinden, welche Stärken der Einzelne hat, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten und welche sozialen Kompetenzen er besitzt und in welchen Berufsfeldern er sinch damit vielleicht verwirklichen kann.
Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler seien während und nach Abschluss des Orientierungsseminars durchgehend positiv gewesen, betonte Rektor Franz-Josef Schlie.

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20 neue Streitschlichter haben die Arbeit aufgenommen

20071103wnSie kennen weder Gewinner noch Verlierer

20 neue Streitschlichter haben die Arbeit an der Realschule aufgenommen

"Mit der Übergabe der Zertifikate fängt die eigentliche Arbeit nun an. An der Realschule gibt es 20 neue Streitschlichter. Rund ein Jahr lang wurden die 15 Mädchen und fünf Jungen auf ihn Aufgaben vorbereitet. Jetzt müssen die Zehntklässlerr beweisen, dass sie das in Theorie Gelernte auch in der Prexis umsetzen können.
Bereits seit 2001 sind die Streitschlichter ein fester Bestandteil des Schullebens. Ihre Arbeirt, so Schulleiter Franz-Josef Schlie, mache sich bezahlt. Zwar könnten die jungen ehrenamtlichen Helfer nicht jeden Konflikt unter den Schülern schlichten. Ihr Engagement habe sich über die Jahre aber in jedem Fall positiv auf die Atmosphäre in der Schule ausgewirkt.
Das Büro der Streitschlichter ist in jeder Pause besetzt. Kommt es zum Streit, hören sich die Streitschlichter beide Parteien an,analysieren den Fall und versuchen eine Lösung zu finden, die keine 'Gewinner' und 'Verlierer' kennt.
Zudem sind die Streitschlichter auch noch als Paten für alle Schüler der drei fünften Klassen aktiv. Haben die Jüngstan Fragen oder Probleme, können sie sich vertrauensvoll an die älteren Mitschüler wenden. Das, so die Streitschlichter, falle oft einfacher als einen Lehrer anzusprechen."

Westfälische Nachrichten vom 3. 11. 2007 - Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

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Technikkursus der Realschule besucht die Weltmesse der Metallbearbeitung

20071003wn"Personenfahrt" mit dem Industrie-Roboter

Technikkursus der Realschule besucht die Weltmesse der Metallbearbeitung in Hannover

"Der Technikkurs Klasse 10 der Realschule Westerkappeln hat jetzt die Weltmesse der Metallbearbeitung (EMO) in Hannover besucht. Dazu hatte der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) eingeladen, der mit der Sonderschau 'Maschinenbauer - Job mit Power' Jugendliche über Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich technischer Berufe informieren wollte.
Techniklehrer Wilhelm Schröder hatte seinen Kurs in den letzten Wochen mit einem ersten Beispielprojekt 'Schlüsselanhänger' mit der Programmierung und Handhabung der neu angeschafften CNC-Maschine beschäftigt. Die Anschaffung der etwa 5000 Euro teuren Spezialmaschine war durch die Auszeichnung beim Thyssen-Wettbewerb möglich (wir berichteten).
Schüler fertigen mit einem CAD-Programm Gestaltungsentwürfe, die dann als Grafiken in Metall oder Kunststoff umgesetzt und beliebig oft reproduziert werden können.
Da kam der Messebesuch gerade recht, denn hier waren die modernsten Bearbeitungsautomaten in allen Größen und Variationen in Aktion zu sehen und vermittelten den Schülern hautnah, was Berufe im Maschinenbau so attraktiv macht.
Die kleine schulische Maschine kann nur ein modellhafter Einstieg sein. Die Messe zeigte, wie das bekannte Prinzip in einer industriellen Fertigung professionelle Dimensionen erreicht. Führende Unternehmen aus der Branche präsentierten ihre Leistungen und Angebote für den Nachwuchs. IHK und Arbeitsagentur, Berufsbildende Schulen und Universitäten informierten über Anforderungen und den richtigen Einstieg in technische Ausbildungsberufe und naturwissenschaftliche Studiengänge.
Wer sich an verschiedenen Ständen der Sonderschau 'schlau' gemacht hatte, konnte als Highlight an einer 'Personenfahrt' mit einem eigens dafür zugelassenen Industrie-Roboter teilnehmen.
Dass sich die Industrie verstärkt um den Nachwuchs kümmert, beweise auch die laut Mitteilung der Realschule angenehme Tatsache, dass der VDW sich an den Buskosten und an den Eintrittspreisen beteiligte."

Westfälische Nachrichten vom 3. 11. 2007 - Foto: privat