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Realschüler besuchen Frankreich

20060608wtKleiner Beitrag zur Zukunft Europas

Realschüler besuchen Frankreich


"15 Schüler der Realschule Westerkappeln haben zusammen mit ihren Lehrern Sabine Wiesner und Gerd Steinbrink die französische Partnerschule in Lys Lez Lannoy besucht. Während des einwöchigen Aufenthaltes bot die französische Schule den deutschen Gästen viel Abwechslung.
Neben dem Einblick in den Schulalltag des College Gambetta gehörte eine Fahrt zum Atlantik zum Programm. Dort besuchte die Gruppe ein biologisches Museum mit einer 4-D-Projektion zum Thema Umweltbedrohung.
In der benachbarten Stadt Lilie shoppten die deutschen Gäste im Fußgängerzentrum, besonders interessant sei die französische Mode gewesen, berichtet die Schule.
Zusammen mit den Gastgebern wurden die Westerkappelner Realschüler im Rathaus vom Bürgermeister empfangen. Dabei sei deutlich geworden, wie wichtig die Verständigung unter Jugendlichen für die Zukunft Europas sein wird.
Ein Baustein dazu sei die gastfreundliche Aufnahme in den französischen Familien gewesen. Mit der sprachlichen Verständigung klappte es ganz gut, gelegentlich nahmen die Schüler auch den Umweg über das Englische. Aber durch das Leben in der französischen Familie verbesserten sich die Sprachkenntnisse jeden Tag.
Der Abschied war tränenreich, doch es wird ein Wiedersehen geben, wenn die Franzosen nach Westerkap-peln kommen."

Neue Osnabrücker Zeitung vom 8. 6. 2006

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Deutsch-polnischer Austausch

20060607wtRealschüler beim Papst

Deutsch-polnischer Austausch geprägt von einem ganz besonderen Erlebnis

"In diesem Jahr prägte den deutsch-polnischen Schüleraustausch der Realschule Westerkappeln ein ganz besonderes Ereignis: Die zehn Schüler aus den 7. Klassen und ihre Lehrer Magdalena Wollherr und Thorsten Freese hatten die einzigartige Gelegenheit, beim Besuch des Papstes in Tschenstochau dabei zu sein.
'Es war eine Wahnsinnsstimmung, als der Hubschrauber von Benedikt XVI. über die Million Pilger hinwegflog', erzählte ein Siebtklässler, der zusammen mit seiner polnischen Gastfamilie einige Stunden vor dem Kloster Jasna Gora auf die Ankunft des Papstes wartete.
Nach alter Tradition stand auch in diesem Jahr ein Besuch des Pauliner Klosters Jasna Gora auf dem Programm, in dem die Schwarze Madonna als größtes Heiligtum Polens täglich von Gläubigen aus dem ganzen Land aufgesucht wird.
Auch die Fahrt nach Krakau, der wohl schönsten polnischen Stadt, stieß auf große Begeisterung bei den Jugendlichen. Nach dem Besuch des Krakauer Schlosses und der Kathedrale stellte sich die deutsch-polnische Gruppe zum Erinnerungsfoto vor dem Wahrzeichen der Stadt, dem Krakauer Drachen, auf. Während die Schüler anschließend die Krakauer Altstadt auf eigene Faust erkundeten, diskutierten die Lehrkräfte im Straßencafé Vorzüge und Nachteile beider Schulsysteme.
Bei einer gemeinsamen Fahrt im Planwagen durch eine herrliche Landschaft mit alten Burgruinen sorgten die Gastgeber mit polnischen Liedern und Gitarrenklängen für ausgelassene Stimmung. Recht erstaunt zeigte sich die zehnköpfige Schülergruppe aus Westerkappeln von der Disziplin im polnischen Unterricht. 'Es geht hier viel strenger zu als bei uns', meinte eine Schülerin. Mit einer gemeinsamen Schülerdisco neigte sich die Fahrt bereits dem Ende zu.
Da viele der deutschen Jugendlichen zum ersten Mal in Polen waren, bot der Austausch eine gute Möglichkeit, um die polnische Mentalität in den Familien kennen zu lernen und Vorurteile gegenüber dem Land abzubauen. Viele Mädchen und Jungen waren überwältigt von der polnischen Gastfreundschaft.
Mit einer Mischung aus Deutsch, Englisch und Polnisch gab es auch in puncto Verständigung keinerlei Probleme, da die Realschüler im Vorfeld einige polnische Vokabeln gepaukt hatten.
Im September werden die polnischen Schüler in Westerkappeln erwartet, so dass die Austauschtradition der Schulen in die siebte Runde geht. "

Neue Osnabrücker Zeitung vom 7. 6. 2006

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Streitschlichter der Realschule bringen Toilettenräume auf Vordermann

20060515wnDie "ekligen" Zeiten sollen vorbei sein

Streitschlichter der Realschule bringen Toilettenräume auf Vordermann

" 'Unsere Toiletten sind einfach nur ekelig', findet Amelie Wolff und verzieht dabei das Gesicht. Sie spricht ein Problem an, was sicher nicht nur die Realschule Westerkappeln hat. Doch hier wird etwas gegen den Notstand getan: 13 Mädchen und Jungen der zehnten Klasse trafen sich am Samstagvormittag, um die sanitären Anlagen ihrer Schule in Schuss zu bringen.
Maren Hackmann erzählte, wie es zu der Idee kam: 'Wir sind fast alle Streitschlichter an unserer Schule und im Rahmen unserer Arbeit haben wir uns überlegt, wie eine Schule aussieht, an der man sich wohlfühlt.' Da sei ihnen auch das Problem mit den Toilettenräumen eingefallen. 'Seit 30 Jahren wurde daran nichts gemacht', beschwerte sich Andy Beuster. Vor ihnen hätten schon einige andere Gruppen eine Renovierung angeregt, erzählte Maren, sie hätten dies aber nie durchsetzen können.
'Einige von uns haben dann Fotos von den Toiletten gemacht und die mit einer Powerpoint-Präsentation auf der Lehrerkonferenz und im Gemeinderat gezeigt', berichtete Amelie. Nach einem Besichtigungstermin und durch die Hilfe von Schulleiter Franz Josef Schlie habe die Gemeinde zugestimmt, Geld für die Aktion zur Verfügung zu stellen.
Professionelle Unterstützung erhielten die 16- und 17-Jährigen vom Maler-Ehepaar Voigtländer aus Wersen. Für die Profis war es schon der zweite Einsatz an der Realschule. Im vergangenen Jahr hatten sie schon das Klassenzimmer ihres Sohnes angestrichen. 'Wir finden dies eine tolle Aktion, da sie von den Schülern selbst ausgeht', freute sich das Ehepaar über die motivierten Arbeiter.
Die Eigeninitiative der Schüler lobte auch Jutta Franke, die - zusammen mit Dirk Schoppmeier - das Projekt beaufsichtigte. Die beiden leiten das Streitschlichterprogramm, das schon seit einigen Jahren an der Realschule läuft. Und auch Jutta Franke fand deutliche Worte zum Thema Schultoiletten: 'desolat desaströs. Die Kleinen sind sogar schon auf die Streitschlichter zugekommen und sagten, dass sie sich hier gar nicht mehr auf die Toilette trauen.'
Für die Zukunft wünschen sich die Hobbymaler, 'dass nicht die Nächsten hier herein rennen und wieder alles dreckig machen.' "
Westfälische Nachrichten vom 15. 5. 2006 - Foto: Theresa Heßling
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Ulrike Rumler-Meiners leitet Förderkreis der Realschule

20060428wtWechsel in der Führung

Ulrike Rumler-Meiners leitet Förderkreis der Realschule


"Ulrike Rumler-Meiners ist neue Vorsitzende des Förderkreises der Realschule Westerkappeln. Sie löst Magdalena Carl ab, die nach sechsjähriger Vorstandsarbeit auf eigenen Wunsch ausschied, da ihr Kind die Realschule inzwischen verlassen hat.
Rektor Franz-Josef Schlie dankte Magdalena Carl in der Mitgliederversammlung mit Blumen und einem Präsent für gute Zusammenarbeit und ehrenamtliches Engagement. Der übrige Vorstand blieb unverändert, stellvertretender Vorsitzender ist Frank Sundermann. Bianca Lange und Sonja Westermann bleiben Kassiererin und Schriftführerin.
Die erfolgreiche Arbeit weiterführen und bestehende Angebote im Bereich freiwilliger Arbeitsgemeinschaften fortsetzen, das soll nach dem Willen des Vereins auch Zielrichtung für die Zukunft sein. Rund 190 Mitglieder gehören zum Förderkreis.
Der Schulleiter gab der Versammlung einen Überblick über die Arbeit der Arbeitsgemeinschaften: Viele Schüler nutzten das erweiterte schulische Bildungsangebot durch Kochen, Kreativkurse oder Jazzdance. Schlie dankte den Leitern der Arbeitsgemeinschaften für ihr Engagement.Nach dem Kassenbericht votierte die Versammlung, angesichts der stabilen Finanzlage künftig neben den freiwilligen schulischen Angeboten für den Nachmittag auch schulische Projekte wie Autorenlesungen oder Neuanschaffungen zu fördern."

Neue Osnabrücker Zeitung vom 28. 4. 2006