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Sammelaktion

wn23-12-2005462,85 Euro für die Pflege von Kriegsgräbern

Sammelaktion: Dank an Realschüler

"Sie seien positiv an die Aktion herangegangen, sagen die Realschüler, und sie seien nicht enttäuscht worden. Im November waren elf Mädchen und Jungen in der Gemeinde unterwegs, um für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu sammeln. 462,85 Euro, so Schulleiter Franz-Josef Schlie gestern, betrage das respektable Ergebnis der Bemühungen. Dafür dankte stellvertretend für den Volksbund Bürgermeister Ullrich Ho-ckenbrink.
Zusätzlicher Lohn der Bemühungen: Wie vorab besprochen durften die Realschüler zehn Prozent ihrer Einnahmen behalten. Allerdings, das versichern die Teenager, sei diese Vereinbarung nicht der Grund für sie gewesen, sich in der Freizeit zu engagieren.
Eigentlich laufe die Sammelaktion immer zu Beginn eines Jahres, erläuterten Schlie und Hockenbrink.Doch wegen der Tsunami-Katastrophe und der folgenden Spendenaufrufe habe man diesmal erst im Herbst dieses Projekt in Angriff genommen. Mit kleinen Informationsbroschüren und verplombten Geldbüchsen zogen die Realschüler los. Der Empfang an den Haustüren sei meist freundlich gewesen, viele Bürger hätten durch die Zeitung schon vorab von der Sammlung gewusst.
Der Volksbund ist ein gemeinnütziger Verein, der im Auftrag der Bundesregierung tätig ist. Er pflegt nach eigenen Angaben etwa zwei Millionen Kriegsgräber auf über 830 Friedhöfen.
Aktiv waren in Westerkappeln die Schüler: Joana Brockmann, Elena Erisowa, Maren Fischer, Jessica Heye, Lara Hillemeier, Nicole Kuhnt, Sandra Minns, Patrick Paesler, Anne Ratermann, Janine Schröder und Anna Wienkämper."

Westfälische Nachrichten vom 23. 12. 2005 - Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

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Vorlesewettbewerb an der Realschule

wt10-12-2005Bei Marina sind sich Jury und Zuschauer einig

Vorlesewettbewerb an der Realschule


"Kurz vor Bekanntgabe der drei Sieger des Vorlesewettbewerbs holte Realschulleiter Franz-Josef Schlie schnell noch einen Wetttipp aus den Zuschauerreihen ein. Und wirklich: Die genannte Favoritin wurde auch von der Jury, die sich aus drei Deutschlehrerinnen und der Schulsekretärin zusammensetzte, zur Siegerin gekürt. Trotz Fieber überzeugte die elfjährige Marina Hirsch die Preisrichter von ihrem Vorlese-Talent.
In den vergangenen Wochen hatten sich die Schüler der vier 6. Klassen im Deutschunterricht auf den Wettstreit vorbereitet und jeweils zwei Klassenkameraden für die Finalrunde gewählt. Sieben der acht Endrunden-Teilnehmer waren Mädchen.
Der Wettbewerb gestern gliederte sich in zwei Bereiche: In der ersten Runde lasen die Schüler einen Abschnitt aus einem selbst gewählten Buch vor. Martina Hirsch hatte sich für eine Passage aus dem Buch 'Der Schwan mit der Trompete' entschieden. Jacqueline Nolte, die Dritte wurde, las aus ihrem derzeitigen Lieblingsband aus der 'Harry Potter'-Reihe vor. Und die Zweitplatzierte Charis Marticke brachte den Roman 'Mondschatten' mit.
Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde den Schülern ein unbekannter Text vorgegeben. Die Juroren hatten einen Abschnitt aus dem Astrid-Lindgren-Klassiker 'Rasmus und der Landstreicher' ausgesucht. 'Der Text war ganz okay', fanden die acht Vorleser, die einräumten, 'schon ein wenig nervös' gewesen zu sein. Der Lohn für die Besten: Sie bekamen selbstredend Bücher."

Neue Osnabrücker Zeitung vom 10. 12. 2005 - Foto: Silke Bork

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Streitschlichter an der Realschule

wt26-11-2005Gibt es Ärger, dann sind sie gleich zur Stelle

Streitschlichter an der Realschule


"Wenn es Zoff gibt auf dem Schulhof oder in den Klassen der Realschule, sind nicht nur Lehrer, sondern auch einige Schüler gefragt: die Streitschlichter.
Seit einigen Jahren gibt es die. Offenbar leisten sie gute Arbeit. Gestern, bei der. Vorstellung der neuen Schlichter-Gruppe, waren sich Pädagogen und Schüler auf jeden Fall einig, dass sich die Atmosphäre verbessert hat, seitdem die jugendlichen Ehrenamtlichen aktiv sind.
Ein Jahr lang werden die Mädchen und Jungen in Zusammenarbeit mit der Jugendbildungsstätte Tecklenburg geschult, bevor sie ihre Ämter antreten.
Nun ist die neue Generation der Streitschlichter zwar schon seit Anfang des Schuljahres im Einsatz. Die offiziellen Urkunden gab's jedoch erst jetzt aus den Händen von 'Ausbilder' Dirk Schoppmeier. Erfahrungen wurden derweil einige gesammelt, positive vor allem. Denn, das ist wohl das Wichtigste, die Streitschlichter sind beliebt und werden anerkannt.
Die neuen streitschlichter sind Andy Beuster, Maren Hackmann, Boris Spinner, Vanessa Wittbrodt, Amelie Wolf, Lilia Dederer, Maren Fischer, Vera Hakmann, Laura Hillemeier, Martin Malewski, Thomas Reiser, Maike Rüsenberg, Stefanie Simon, Jakup Sivük, Raoul Weiner."

Neue Osnabrücker Zeitung vom 26. 11. 2005 - Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

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Realschule spendet stattliche Summe für Flutopfer

wn26-10-2005"Für die Tsunami-Gebiete kommt kein Geld mehr rein"

Realschule spendet aber noch stattliche Summe für Flutopfer /
Auch Unterstützung für UN-Kinderhilfswerk

"Als Ende des vergangenen Jahres ein Tsunami ganze Landstriche Südostasiens verwüstete, entschied sich die Westerkappelner Realschule, spontan zu helfen. Nicht nur viel Herz, sondern auch große Kondition bewiesen die Schüler dann vor einigen Monaten beim Sponsorenlauf. Bei dieser Aktion sammelten sie 7500 Euro. Wären die Realschüler jetzt für die Tsunami-Opfer gelaufen, wäre die Spendenbereitschaft möglicherweise geringer ausgefallen. 'Es kommt für die Tsunami-Gebiete überhaupt kein Geld mehr rein', berichtete am Montagabend Benjamin Pütter von der Hilfsorganisation Misereor.
Umso mehr freute sich Pütter über den 6000-Euro-Scheck von der Realschule, den er für seine Hilfsorganisation entgegennehmen konnte. Die restlichen 1500 Euro spendet die Realschule dem UN-Kinderhilfswerk Unicef, das mit dem Geld Schulprojekte im südlichen Afrika unterstützen will.
Die Realschule konnte Unicef in den vergangenen Jahren immer wieder größere Summen überweisen. Da die UN-Organisation nicht mehr aktiv für die Tsunami-Gebiete sammelt, fließt dieses Geld nach Afrika: 'Nirgends sonst sind Kinder so benachteiligt', berichtete Oswald Schöne von Unicef.
Wie gering mittlerweile das öffentliche Interesse an der Tsunami-Katastrophe ist, zeigte sich auch am Montagabend. Die Realschule hatte alle Eltern eingeladen, sich Benjamin Pütters Bericht aus der Katastrophenregion anzuhören. Allerdings kamen nur wenige zu dem Vortrag des Misereor-Mitarbeiters.
Pütter zeigte ganz genau, wo demnächst das Geld aus Westerkappeln helfen soll: nämlich vor allem in den südöstlichen Küstengebieten Indiens und in Sri Lanka. Nach der ersten schnellen Nothilfe setzt die Hilfsorganisation nun auf langfristige Entwicklungsprogramme. Die Organisation helfe beim Wiederaufbau von Häusern und gebe günstige Darlehen für kleinere Existenzgründer.
Nicht nur wirtschaftlich soll der Wiederaufbau unterstützt werden. Es gehe auch darum, 'Zukunft zu gestalten'. 'Vor kurzem haben wir für 50 bis 60 Paare eine große Hochzeit organisiert', berichtete Pütter. Der Tsunami habe kurz vor der Hochzeitssaison, der,, Wedding Season', die Mitgift vieler Bräute weggeschwemmt. Damit trotzdem geheiratet werden konnte, half Misereor.

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Beste Spendenläufer beim Finale

wt07-10-2005Preiswürdige Projektarbeit der Realschule

Beste Spendenläufer beim Finale

"Ihren Lohn für starke sportliche Leistungen erhielten jetzt 45 Schüler der Realschule Westerkappeln. Im Mai dieses Jahres nahmen sie am Sponsorenlauf für die Flutopferhilfe in Südostasien teil, den die Schule organisiert hatte. Eingenommen wurden damals für den guten Zweck 7500 Euro.
Über dieses Projekt erstellte eine Gruppe unter der Leitung von Konrektor Wilhelm Schröder einen Beitrag im Internet und reichte ihn zum Wettbewerb 'Trinx' ein, heißt es einer Mitteilung der Schule. Die 45 Schüler - sie hatten die meisten Runden gedreht - waren nun in der vergangenen Woche zu einem großen Sport- und Spielevent in der Skihalle Neuss im Rahmen des Schülerwettbewerbs eingeladen worden.
Die Realschule erhielt für ihre Projektarbeit mit dem Thema 'Wasser - Fluch und Segen' den dritten Preis. Wilhelm Wingerath, Geschäftsführer der Deutschen Angestellten-Krankenkasse, überreichte den Schülern drei Herzfrequenzuhren, 20 Paar hochwertige Laufsocken und fünf Einkaufsgutscheine à 50 Euro. Der Wettbewerb hatte zum Ziel, Schüler über Projektarbeit stärker an das Thema 'tägliches Trinkwasser' heranzuführen.
'Nur wer genügend und regelmäßig trinkt, bleibt körperlich fit und geistig leistungsfähig. Diese Aspekte mit Trinx in vielfältigen schulischen Projektarbeiten aufzugreifen und in diesem Zusammenhang spannende Sport-und Bewegungsinhalte zu integrieren halte ich für wichtig und sinnvoll', sagte Reinhold Hemker. Der SPD-Bundestagsabgeordnete unterstützt die Initiative nicht nur als Politiker, sondern auch als aktiver Iron-Man-Triathlet, wird weiter mitgeteilt.
Das Westerkappelner Projekt erreichte unter 53 Teilnehmern einen erfreulicher dritten Platz und wird im Internet unter www.trinx.info und www.sportcollege.de.de als Beitrag 69 vorgestellt. "

Neue Osnabrücker Zeitung vom 7. 10. 2005